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CMD BEHANDLUNG IN DER PHYSIOTHERAPIE IM VITA GESUNDHEIT

CMD Behandlung in der Physiotherapie – unser Angebot in den VITA Gesundheit Standorten.

CMD Behandlung Physio

Was ist CMD und wie äußert es sich?

Die Abkürzung CMD steht für „Cranio-Mandibuläre Dysfunktion“. Dabei steht Cranium für den Schädel und Mandibula für den Unterkiefer. Eine Dysfunktion bedeutet, dass etwas im Bereich des Kiefergelenkes nicht optimal zusammenarbeitet. Eine Cranio-Mandibuläre Dysfunktion (CMD) kann sich bei Patienten unter anderem in Form von Schmerzen äußern.

Diese können von unklaren Gesichtsschmerzen über Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen bis hin zu immer wiederkehrenden Schmerzen in Armen und Beinen reichen. Knacken und Knirschen können ebenfalls auftreten. Begleitende Symptome können Schwindelattacken, Übelkeit oder Ohrgeräusche wie etwa ein Tinnitus. sein.

Man sagt auch, die (Kiefergelenks-) Beschwerden, die durch CMD ausgelöst werden, sind multisegmental. Das bedeutet, sie breiten sich auf verschiedenen Ebenen des Körpers aus.

Gibt es Menschen, die häufiger oft von CMD betroffen sind?

Grundsätzlich kann jeder Mensch zu einem Zeitpunkt in seinem Leben unter CMD leiden. Besonders von Kiefergelenksproblemen betroffen können aber Menschen sein, die…

… unter stark erhöhtem, psychosozialen Stress leiden (z.B. durch Leistungsdruck)
… Schmerzpatienten sind
… unter Depressionen leiden
… weiblich sind, denn Frauen, denn sie sind häufiger betroffen als Männer
… Traumapatienten sind
… angeborene oder erworbene Kiefergelenksfehlstellungen haben

Wann kann CDM auftreten?

Die Cranio-Mandibuläre Dysfunktion (CMD) kann sowohl im Kindes- als auch im Erwachsenenalter aufgrund verschiedener Ursachen auftreten, manche davon wurden oben bereits beschrieben. Oft können auch Fehlbisslagen oder Probleme in der Ganzkörperstatik (Blockierungen der Wirbelsäule, dauernde Fehlhaltungen und Fehlbelastungen) die Faktoren sein, die dann zu Beschwerden führen.

In jedem Fall kann durch die manuelle Therapie in Kombination mit anderen Behandlungsformen eine deutliche Verbesserung erzielt werden. Doch dazu gleich noch mehr…

Warum leiden wir besonders stark unter Kiefergelenksproblemen?

Unser Kauorgan, das Kiefergelenk, zählt zur Kategorie der sogenannten „Erfolgsorgane“. Dazu gehören sonst nur der Magen und das Nervenkostüm, da dort die Emotionszentren des Gehirns liegen. Dazu kommt noch, dass unser Kausystem hochsensibel und mit extremer Feinsteuerung ausgestattet ist. Wir können selbst ein nur hundertstel Millimeter dickes Haar zwischen den Zähnen spüren.

Aus diesem Grund leiden wir besonders stark unter Schmerzen im Kiefergelenk und im Kauapparat, denn hier sind wir besonders sensibel und fühlen uns ganz besonders beeinträchtigt von Schmerzen und Ungleichgewicht.

CMD Behandlung in der Physiotherapie – wie hilft die manuelle Therapie?

Die CMD Behandlung des Kiefergelenks in der Physiotherapie ähnelt tatsächlich stark der Behandlung mit Techniken der manuellen Therapie. Allerdings sind sie auf die Problematik im Kiefer-, Mund- und HWS-Bereich ausgelegt. Mit diesen Techniken werden funktionelle, strukturelle und biochemische Mechanismen in Gang gesetzt, um die Fehlstellungen und Funktionsstörungen im Gelenk zu beseitigen.

In Kombination mit anderen Behandlungsformen wie etwa Massagen, werden in der Regel deutlich effektivere Behandlungsergebnisse erzielt, als bei der reinen manuellen Therapie im Bereich des Kiefers, des Mundes und der HWS (Halswirbelsäule).

Enge Zusammenarbeit zwischen Physiotherapie und Zahnarzt bei CMD

Bei der CMD Behandlung von Patienten gilt es, zuerst auslösende Faktoren zu erkennen und zu vermeiden. Dies ist nicht immer einfach, doch unbedingt notwendig.

Außerdem ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Physiotherapeut besonders wichtig. Der Zahnarzt erstellt eine für den Patienten speziell auf ihn abgestimmte Korrekturschiene, auch Knirscherschiene oder Nachtschiene genannt.

Der Physiotherapeut hingegen versucht mittels der Techniken aus der Manuellen Therapie und Detonisierungsarbeiten an der umliegenden Muskulatur, die Beschwerden des Patienten zu lindern. Der Patient erhält vom Physiotherapeuten darüber hinaus individuelle Übungen, die er zu Hause selbst anwenden kann, um die Beschwerden zu lindern.

Die Mischung macht’s

Besonders wichtig bei der CMD Behandlung ist es, dass der Patient dran bleibt. Regelmäßige Besuche beim Physiotherapeuten für Massagen und die manuelle Therapie sind genau so wichtig, wie das regelmäßige Üben zu Hause und das durchgängige Tragen der Nacht- bzw. Knirschschiene. Nur mit der richtigen Mischung können auf diesem Wege die CDM Beschwerden gelindert werden und ein nachhaltig positives Ergebnis erzielt werden.

Informieren Sie sich gerne bei unseren VITA Standorten über die Möglichkeiten der CMD Behandlung in unserer VITA Physiotherapie.

Außerdem suchen wir immer und an allen Standorten nach Physiotherapeuten zur Unterstützung unserer Praxen! Bewerben Sie sich gerne direkt über unsere Ansprechpartner! Mehr Informationen finden sie hier: Physiotherapeuten gesucht!

[Bildquelle]

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