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Triggerpunkte – Schmerzpunkte

By 8. März 2021No Comments

Triggerpunkte - Schmerzpunkte

Was sind Triggerpunkte? Wie entstehen Triggerpunkte? Welche Beschwerden können Triggerpunkte auslösen? Und wie behandelt man einen Triggerpunkt?Diese Fragen werden im Folgenden erläutert.

Triggerpunkte

Was bedeutet „Trigger“?

Als Trigger bezeichnet man einen Schlüsselreiz bzw. den Auslöser eines Körpervorgangs oder einer Erkrankung.

Was ist ein Triggerpunkt?

Ein Triggerpunkt ist ein durch Kontraktion entstandener Knoten im Muskelgewebe. Er bewirkt, dass die von ihm betroffenen Muskeln sowohl angespannt als auch geschwächt werden.  Der Triggerpunkt hält die ihm zugeordneten Muskelfasern in einem Zustand starker Kontraktion. Diese angespannten Muskelfasern wiederum halten die Sehnen, an denen die Muskeln am Knochen befestigt sind, ständig unter Spannung und erzeugen dadurch häufig Symptome in den angrenzenden Gelenken. Die ständige Anspannung der Muskelfasern in den Triggerpunkten selbst schränkt im unmittelbaren Umfeld die Blutzufuhr ein. Dadurch kommt es zu einem Mangel an Sauerstoff und Nährstoffen, die für einen Stoffwechselerforderlich sind.

Welche Beschwerden können Triggerpunkte auslösen?

Triggerpunkte können Kopf-, Nacken-, Kiefer- sowie Rückenschmerzen verursachen. Sie können die Ursache für Symptome des Karpaltunnel-Syndroms, Tennisarms und einer Vielzahl von Erkrankungen, die den Gelenken, Sehnenscheiden und Schleimbeuteln zugeschrieben werden, auslösen. Die Schmerzreize, die Triggerpunkte aussenden können sich häufig in anderen Körperbereichen manifestieren. Hierbei handeltes sich um einen sogenannten Übertragungsschmerz.

Bild zeigt den Rücken eines Oberkörpers mit Muskelsträngen und Triggerpunkten. Dient zur Visualisierung der Triggerpunkte, um zu zeigen wo sie liegen könnten.

Welche Erwartungen sind mit einer Triggerpunkt-Behandlung zu verbinden?

Eine Spontanheilung tritt nur in seltenen Fällen auf. Der Grundsatz lautet: ein guter Körper kann sich sehr gut selbst heilen, wenn er richtig stimuliert wird. Wichtig ist die Beachtung des Übertragungsschmerzes, der in voraussagbaren Mustern auftritt, sodass eine Kartografie dieser Muster vorhanden ist, die der Therapeut bei der Behandlung beachten muss. Zu den positiven Nebenwirkungen zählen eine Absenkung der Herzfrequenz und des Blutdrucks, eine Verlangsamung der Atmung und eine Spannungsveränderung des Gesamtkörpers.

Bei weiteren Fragen:

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