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Kinesiotape – das heilende Klebeband

By 25. Januar 2021No Comments

Kinesiotape - das heilende Klebeband

Was ist ein Kinesiotape? Wann wird es angewendet? Welche Vorteile hat es gegenüber dem üblichen Tape? Kann es Beschwerden entgegenwirken? Diese Fragen werden im Folgenden erläutert.

Das Kinesiotape

Mit dem Kinesiotape können Sie Verletzungen kurieren, Muskeln lockern, Entzündungen hemmen, Schmerzen lindern und die Gelenkfunktion verbessern. Hier erfahren Sie, was hinter dieser Behandlungsmethode steckt und wem sie helfen kann.

In der physiotherapeutischen Praxis angekommen

Blickfang: Kinesiotape konnte man zu Beginn vor allem an Leistungssportlern bestaunen. Doch mittlerweile sind die ursprünglich aus der japanischen Heilkundestammenden Tapes längst in der alltäglichen physiotherapeutischen Praxis angekommen. Vor rund 30 Jahren entwickelte der japanische Chiropraktiker Kenzo Kase ein spezielles Pflaster: Hochelastisch, atmungsaktiv und hautfreundlich.

Schmerzlindernd und stoffwechselanregend

Wie eine zweite Haut dehnt sich das Tape und zieht sich wieder zusammen, ohne die Bewegungs-freiheit einzuschränken. Dabei wirkt es schmerzlindernd und stoffwechselanregend. So die Theorie, die nicht wissenschaftlich, aber durch reichlich praktische Erfahrung belegt scheint. Jedenfalls vertrauen heute die medizinischen Betreuer und Abteilungen von Leistungssportlern quer durch alle Disziplinen auf die wundersamen Tapes.

Das Tape an sich ist nicht neu. Doch die herkömmlichen Pflaster sind starr und stabilisieren beispielsweise ein verletztes Gelenk nur passiv!

Das Bild zeigt ein Kinesiotape am Kniegelenk. Speziell wird hierbei die Patella (Kniescheibe) gestützt und stabilisiert.

Folgen von herkömmlichen Pflaster und Tapes

Durch die Entlastung von herkömmlichen Pflaster und Tapes bilden sich nicht beanspruchte Muskeln zurück, sie müssen später wiederaufgebaut werden. Zudem können Stauungen im venösen Blut- und im Lymphsystem auftreten. Anders das Kinesiotape: Bei einer Prellung etwa entzündet sich das Gewebe, schwillt an und schmerzt. Durch das elastische Tape wird die Haut bei jeder Bewegung sanft geliftet und massiert, so werden Lymph- und Blutfluss angeregt. Das führt dazu, dass Entzündungen schneller abklingen, der Druck nachlässt und damit auch der Schmerz abklingt. Schließlich reguliert das Pflaster den Muskeltonus und stützt die Gelenke über eine bessere Wahrnehmung von Beweglichkeit und Belastbarkeit.

Die elastischen Pflaster wirken einer Vielzahl von Beschwerden entgegen:

  1. Erkrankungen oder Verletzungen sämtlicher Gelenke (z.B. Arthrose, Distorsionen)
  2. Verspannte Muskulatur, vorallem im Rücken und Nacken
  3. Tennis- und Golfarm
  4. Sehnenscheidenentzündung
  5. Carpaltunnelsyndrom
  6. Patella- und Achillessehnenverletzung
  7. Muskelfaserriss
  8. LWS-Syndrom
  9. Impingement-Syndrom
  10. Bizepssehnenreizung

Wichtig: Geschulte Therapeuten

Die Anlage eines solchen Tapes erfolgt durch einen geschulten Therapeuten, der Sie kompetent beraten kann. Nur so kann die Problematik erkannt und behandelt werden. Bei der VITA Gesundheit lernen Sie diese geschulten Therapeuten als  Ergotherapeuten, Sporttherapeuten und Physiotherapeuten kennen. Hierzu bieten wir gerne persönliche und fachliche Beratungen an. Klicken Sie einfach auf Ihren jeweiligen Standort (VITA am Kaiserberg, VITA am Sittardsberg, VITA Lünen, VITA Hamm, VITA Eschwege) und vereinbaren Sie telefonisch einen Temin mit unserem Service-Team.

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